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„Hört Ihr Leut´ und lasst euch sagen…“

Schwarzwaldverein Tennenbronn auf historischen Spuren in Elzach

Am Freitag fuhren 27 Tennenbronner auf Einladung des Wanderwarts Thomas Ernst ins beschauliche Städtchen Elzach.

Der Nachtwächter Thomas Landwehr begrüßte die Gruppe an der Kirche und suchte sich gleich eine Magd aus, die den Leiterwagen ziehen, und den Nachtwächter in regelmäßigen Abständen mit Most versorgen musste.

Und gleichzeitig begann er mit seinen interessanten und anschaulichen Erzählungen.

Um 1290 bekam Elzach die Stadtrechte aber schon 1178 wurde Elzach in einer Urkunde von Pabst Alexander III erwähnt. Und schon weit im Voraus der Geschichte siedelten auf diesem Flecken die Kelten.

Große Stadtbrände haben die kleine Stadt im oberen Elztal immer wieder dem Erdboden gleichgemacht. Der erste Brand war im Jahr 1490. Nachdem sich die Stadt davon erholt hatte, bauten die Bürger im Jahr 1522 die spätgotische Stadtkirche. Doch es war kein geruhsames Leben. 1525 zogen Bauerheere durch Elzach und im gleichen Jahrhundert, nämlich 1583 vernichtete der zweite große Stadtbrand die ganze Stadt. Selbst der Hexenwahn machte nicht vor Elzach halt. In Urkunden von 1613 wurde erwähnt, dass „auch zu Elzach Hexen verbrannt worden seien.“

Und schließlich wurde im 30jährigen Krieg die Stadt geplündert und niedergebrannt.

Die Bürger Elzachs bauten ihre Stadt immer wieder auf. Aber auch das 17. Und 18, Jahrhundert war gekennzeichnet durch Kriegsereignisse, Truppendurchzüge und Plünderungen, so dass man gerne glauben möchte, dass die “gute alte Zeit nur in den romantischen Vorstellungen der Nachwelt besteht.

Elzach hat heute noch einige alte Gebäude zu bieten, auch einen Teil der Stadtmauer oder die wunderschöne spätgotische Pfarrkirche mit den wertvollen Glasgemälden der berühmten Ropsteinwerkstädte zu Freiburg.

Es waren sehr interessante und sehr anschauliche Ausführungen des Nachtwächters, die in haarsträubenden Geschichten am sogenannten „Glauberturm“ mündeten, ehe das Ende dieser Tour im Gasthaus Löwen mit einem ordentlichen Krug Bier begossen wurde.

 

Grandiose Ausblicke

Tennenbronner Wochentagswanderung auf dem Wolfacher Schloßblick

17 Wanderer des SWV Tennenbronn waren am vergangenen Donnerstag auf dem „Wolfacher Schlossblick“ unterwegs.

In Fahrgemeinschaften ging es über Fohrenbühl und Kirnbach zum Wolfacher Bahnhof.

Von dort startete die große Wanderschar. Nach kurzem Anstieg erreichte die Gruppe den „Käpflefelsen“, mit den ersten Ausblicken über Wolfach und das Kinzigtal. Nach einem kurzen knackigen Anstieg über den „Firmlingsweg“, vorbei am „Gesundheitsbrünnele“ erreichten die Wanderer den höchsten Punkt der Tour, den „Berghexenlandeplatz“ mit seiner Aussichtsplattform. Grandiose Panoramablicke und ein Schnäpsle ließen beste Stimmung aufkommen.

Weiter führte der Weg vorbei am Lüftungsturm des Reutherbergtunnels zum Pavillon und dann weiter über -zum Teil in Felsen gehauene Pfade- zum idyllisch gelegenen, uralten „Wallfahrtskirchlein St. Jakobus“. Die in Hanglage gelegene Kapelle besticht neben der Lage ebenfalls durch drei barocke Altare, die zur inneren Einkehr einluden. Die Gruppe stimmte dort das Lied “Großer Gott wir loben dich“ an.  

Gestärkt und beeindruckt traten die Tennenbronner den Rückweg an. Hier ging es über bequeme Pfade vorbei am Franzosenfelsen zum Ausgangspunkt zurück.

Eine Schlusseinkehr erfolgte im Adler Fohrenbühl, wo man kulinarisch verwöhnt wurde.

 

 

 

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